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Litographie-Postkarte ca. 1897 Originalbild: Karl Mutter |
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Bei der dieser Karte handelt es sich um eine Lithografie, wie sie zu der Zeit um 1900 üblich war. Auf der Karte ist rechts unten angegeben, dass E. Nister in Nürnberg diese Lithografie nach dem Bild von Karl Mutter, der im Bild signierte, hergestellt hat. Es ist eher selten, dass bei einer Ansichtskarte sogar der Lithograf angegeben ist, aber bei dieser ist das der Fall - somit ist es sicher, dass es sich um eine Lithografie handelt. Was übrigens gar nicht abwertend gemeint, ist, sind doch Lithografien in den Augen vieler die künstlerisch wertvollsten Ansichtskarten. Meistens (wie auch hier) haben Künstler ein Bild gemalt und ein Lithograf hat daraus dann eine Druckvorlage für eine Ansichtskarte gemacht - nur in seltenen Fällen stammt die Lithografie auch aus den Künstlers eigener Hand. Die unten angefügte Karte aus dem Jahre 1912 mit dem gleichen Motiv ist bereits im Offset- Mehrfarbendruck hergestellt - ein für die damalige Zeit gleichwohl aufwändiges und entsprechend selten benütztes Verfahren. |
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Die Karte wurde vom Kunstverlag "J. S. Velten" in Karlsruhe herausgegeben. Über die Karten dieses Verlages hat das Generallandesarchiv im Internet eine Ausstellung, zu erreichen über den Link: www.landesarchiv-bw.de/sixcms/detail.php?template=hp_artikel&id=11295&sprache=de Dort ist auch diese Karte verzeichnet. |
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