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Förderverein Hebelhauserweiterung zieht Bilanz

   

 
2008: Neue Gesichter im Vorstand
 
Der Förderverein Hebelhauserweiterung blickt auf einen erfolgreichen Beginn seiner Vereinstätigkeit zurück. Der Verein, so Vorsitzender Helmut Lang, ist sich sicher, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten das "Kleinod Hebelhaus" auch über die Grenzen hinaus bekanntmachen kann. Auch möchte er seine Vorstellungen in die künftige Konzeption einbringen.
Bei den anstehenden Vorstandswahlen galt es, vier Vorstandsposten neu zu besetzen. Vorsitzender Helmut Lang, Kassenführer Hansjörg Straub und Beisitzerin Sylvia Gürtler wurden wieder gewählt. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Heidi Zöllner, neuer Schriftführer Hans Andreatta, neuer Pressewart Klaus Brust, neu gewählte Beisitzer sind Ursula Thamm, Karl Heinz Kundlacz und Hermann Lederer, neue Kassenprüfer Doris Wahl und Michael Hug.
 
Bei Hebelabend und Hebelfest 2007 präsentierte der Förderverein seine vielfältigen Aktionen, insbesondere diejenigen für die Kinder. Absoluter Höhepunkt war der Museumstag im Juli vor dem Hebelhaus und im "Adler"-Garten mit Filmvorführungen vom großen Hebelfest 1985.

 

   
Bürgermeister Martin Bühler dankte dem Förderverein, dessen Aktivitäten "das Dorfleben bereichern" und berichtete über den derzeitigen Stand der Dinge. Die Gemeinde habe eine Einigung mit dem Eigentümer des ans Hebelhaus angrenzenden "Sattlerhauses" gefunden. Der Eigentümer wird das Erdgeschoss für die neue Nutzung umbauen, dort sollen Sattler- und Schusterwerkstatt, eine Toilette und eine Küchenzeile untergebracht werden, nach Umbau wird das Erdgeschoss langfristig an die Gemeinde vermietet. Gemeinsam mit der Eigentümerin des "Adlers" möchte man einen günstigen Zugangsweg ins Areal finden. Von Ende 2008 bis Anfang 2009 wird das Hebelhaus renoviert und spätestens im April 2010 in der erweiterten Form in Betrieb genommen. Im Januar 2007 hatten Hebel- und Sattlerhaus hohen Besuch: Thomas Schmidt, Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten Baden-Württemberg beim Deutschen Literaturarchiv Marbach, und Professor Schmidt-Bergmann, Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein und der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe machten Vorschläge zur Strukturierung des Areals. Hierbei erwies sich die "kleine Lösung" als realistisch: Im Erdgeschoss sollen Johann Peter Hebel und sein Werk Raum finden, im ersten Stock wird das Leben zu Hebels Zeit dargestellt, im Dachgeschoss eine Dokumentation der Hebelpreisverleihungen untergebracht.
 
Künftig wolle man mit der Gastronomie kooperieren und Hebelhaus-Besichtigungen für Reisebusgesellschaften anbieten. Angestrebt werde auch die Kooperation mit Museen wie dem Stadtmuseum Schopfheim und dem Friedrich-Ludwig-Museum Wieslet.
    Zeichnung Hebelhaus, Quelle unbekannt
Hebelhaus - Zeichnung, verm. 19. Jhrt - links anschließend das Nachbarhaus,
rechts die Rückseite des Gasthauses "Zum Adler".
 
 
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Nach einem Bericht der BZ; Original-Text: Silke Hartenstein

Bild: Scan einer Repro der BZ;
Original-Quelle: Tuschfederzeichnung von Emil Lugo (1840 bis 1902).
Das Original befindet sich in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.


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