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Die
beiden in Wieslet aufgewachsenen Brüder leiteten ihr vielseitiges Programm mit
dem Belchenlied ein, in dem es treffend heißt: "Wenn du uff’m Belche stohsch,
bisch am Himmel scho’ so noch." Mit "Drum bring mir Blueme, so lang’ ich Freud
dra’ ha" , ging es weiter. Polo-Hofer- und Hofmaier-Lieder folgten. Manche
Lieder wurden in bester Manier auf Englisch oder auch im Berner Dialekt
vorgetragen. Viel Applaus war der Lohn.
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Zwischen den musikalischen Beiträgen erzählte Jeannot mit viel Witz und Humor,
wie er im Kleinen Wiesental aufgewachsen ist und schon in seiner frühen Jugend
Fritz Brutschin kannte. Beide erlebten zusammen so viele originelle Geschichten,
dass sie darüber stundenlang erzählen könnten. Zu einer ganz besonderen
Wiesleter Geschichte gehörte ein Schneesturm, plötzlicher Wintereinbruch und ein
unerwarteter Stromausfall.
Auch der alte, stets schwarz gekleidete Wehrer "Engelimoler" Adolf Glattacker,
damals eine Berühmtheit in der Region, war häufig in Wieslet zu Gast. Er taucht
in vielen Erinnerungen auf. Schmunzelnd erzählten die beiden Alemannen auch von
einer schrecklich-grünen Gitarre, die anfänglich Fritz Brutschin gehörte. Sie
ging etappenweise in Jeannots Besitz über. Und mit der Zeit lernte der
Erstgeborene der sechs Weißenberger-Kinder das Gitarrenspielen. In den frühen
1960er Jahren herrschten noch bescheidene Verhältnisse, und so manche Familie
musste sich stark einschränken. Bei einem kurzen musikalischen Ausflug des Duos
in die Schweiz war von einem "Münschi" die Rede. Dass darunter in Bern ein Kuss
zu verstehen ist, das war Gretli Vollmer und sonst ein paar Eingeweihten
bekannt. Das "Santino-Liedli" war einem liebenswerten Italiano gewidmet, der
auch nach 40 Jahren im Wiesental noch immer kein richtiges Deutsch sprechen
konnte. Später war er Wirt in der "Sonne" in Eichen und dort für seine
eigenwilligen Redewendungen bekannt, die vom Zuhörer eine Menge
Einfühlungsvermögen verlangten.
Auch der vielseitige Richard Wagner aus Wyhlen, sonst eher für Gereimtes
bekannt, wollte es sich nicht nehmen lassen, einen kleinen Beitrag beizusteuern.
Zunächst schmetterte er eine Strophe aus dem Wolgalied in die Alemannenwelt im
Hebelstübli. Ein "Lob uff die Alte" schloss sich an. Auch Heimatdichter Hans
Dreher aus Demberg stimmte eine Laudatio auf Jeannot an. Schließlich kennt er
ihn schon so lange und so gut.
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