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Übersicht
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Zu einem
mehrtägigen
Aufenthalt im Südschwarzwald hat die literarische Gesellschaft "Forum
Allmende" eingeladen. Eine Station der Rundreise war das Hebelhaus in Hausen. Neben Bärbel Anders und Tonio
Paßlick vom Vorstand des Forums konnte Bürgermeister Martin Bühler auch zahlreiche
Gäste aus Schweden / Stadtbibliothek Stockholm,
Belgien / Sprachschule Gent und Griechenland / Goethe-Institut Athen begrüßen.
Das Hebelhaus besuchten auf Einladung der literarischen Gesellschaft
„Forum Allmende“ Teilnehmer eines EU-Projekts. | Foto: Angelika
Schmidt
Der Verein ist Partner eines bis Juli 2009 von der EU geförderten
Projekts, an dem Bibliotheken, Sprachschulen und Literaturgesellschaften aus
Belgien, Schweden, Spanien, Griechenland und Deutschland – hier die Volkshochschule Rheinfelden, die Stadtbibliothek Lörrach und das
Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen am Bodensee – teilnehmen.
Als oberstes Ziel hat sich der Verein den Austausch über europäische
Literatur auf die Fahnen geschrieben, aber auch das Üben und Verbessern von
Sprachkenntnissen sowie die Förderung der Zusammenarbeit nicht nur von
literarischen Institutionen in Europa. Rektor Dieter A. Walz fungierte als
Übersetzer und brachte den Gästen Johann Peter Hebels Werk insbesondere in Bezug
auf Hausen näher. Der Weiler Kulturamtsleiter Tonio Paßlick trug die
Geschichte "Kannitverstan" in englischer Sprache vor und steuerte
mit seiner Gitarre auch vertonte Lieder von Hebels Werk bei, so zum Beispiel
"Der Wegweiser" und "Der Wächter in der Mitternacht".
Das Forum zählt heute 120 Mitglieder. "Allmende" bezeichnet das
Land, das allen gehört und gemeinsam bewirtschaftet und genützt wird. Gemeinsamer Besitz –
nur an Wald, Feld und Wiesen? Es war wohl durchdacht, einem Verein den Namen
"Forum Allmende" zu geben, der ein literarisches Forum sein will
und dem an einer lebendigen und dauerhaften Auseinandersetzung mit der
literarischen Tradition und Gegenwart, nicht nur auf regionaler oder
nationaler Ebene gelegen ist. Der 1998 gegründete Verein geht auf eine
Initiative von Manfred Bosch zurück. Seit mehr als 30 Jahren ist er als
Literaturhistoriker, Herausgeber und "Hauptvertreter der zeit- und
gesellschaftskritischen alemannischen Mundartliteratur" tätig, wie
Killys Literaturlexikon konstatiert. |