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ehemaliges Gasthaus zur Linde / Schild über dem Haupteingang Das »Gasthaus zur Linde« wurde 1750 von Heinrich Stutz in einem Gebäude aus dem Jahre 1722 eröffnet. J. P. Hebel hat dem alten Stutz manchen Hilfsdienst geleistet, von ihm aber auch einmal eine Ohrfeige bekommen. Über den zwischenzeitlichen Besitz einer Familie Währer ist das Gasthaus um die Mitte des 19. Jahrhunderts an die Familie Maurer gelangt. 1979, nach dem Verkauf an die Buchbinderei Eisele, wurde die beliebte Gaststätte - sehr zum Leidwesen Hausener und auswärtiger Gäste - geschlossen. Die Linde besaß einen großen und einen kleinen Saal sowie eine Kegelbahn. Im großen Saal fand früher abwechselnd mit dem »Adlersaal« das »Hebelmähli« statt. Das Schild über dem alten Haupteingang zeigt einen Schmiedehammer der Hammerschmiede, einen stilisierten, fast modern anmutenden Baum sowie einen Brunnen. Das Schild nimmt also Bezug auf die Situation beim ehemaligen Eisenwerk, deren Linde beim "Herehus" die Namensgeberin für das Gasthaus war. ![]() Ausschnitt aus der Karte des Eisenwerkes: In der Mitte unter dem "k" die große Linde, links unter dem "w" das Herehus, rechts die Hammerschmiede. Bei der eckigen Struktur zwischen dem Stamm der Linde und dem kleinen Wuhr handelt es sich um den im Türschild gezeigten Brunnen. ![]() |
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Das alte "Wirthausschild" mit dem geschmiedeten Lindenbaum befindet sich noch heute an der Seitenwand des ehemaligen Gasthauses. ![]() |
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